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08. 09. 2008

Gemütlichkeit pur


Katzen sind ein Ausbund an Gemütlichkeit - wer - außer den stadtbekannten Allergikern - fühlt nicht beim Anblick einer schlafenden Katze ein spontanes Wohlfühl-Gefühl in sich aufsteigen?
Ebenso wie Kerzen. Kaum hat man eine angezündet, fallen alle Sorgen, Ängste, Nöte wie von Zauberhand ab. Und Frauen werden optisch gleich um mindestens zehn Jahre jünger, weil Kerzenlicht schmeichelt.

Da müsste man meinen, das Wohlbefinden könnte gleich mindestens um das Doppelte gesteigert werden, wenn man die beiden Wellness-Bringer koppelt, also Kerzen zusammen mit Katzen einsetzt.

Das dachten wir nämlich gestern Abend.

Zum Abendessen zündeten wir die Kerzen unseres fünfarmigen Tischkerzenständers an.
Sogleich fühlten wir uns, als nähmen wir unseren Kichererbsen-Salat in einem Fünf-Sterne-Restaurant ein.
Unser Herzschlag wurde langsamer, und die Kichererbsen begannen auch sogleich, ein wenig leiser zu kichern.

Von Gabriele Fischer am 08.09 um 11:00
bunt gemischtdas pure LebenHaseTierisches • (0) KommentarePermalink

06. 09. 2008

Koyaanisqatsi


1982 hatte ich ihn im Kino gesehen: Koyaanisqatsi.



Und später dann hatte ich den Film dann mal auf Video aufgenommen, als er im Fernsehen gelaufen ist: In übler Bildqualität, aber angesehen habe ich ihn mir trotzdem bestimmt zehn Mal.

Vorher ist mir ein "Liedfetzen" aus dem Film in den Sinn gekommen, und bei YouTube habe ich ihn dann scheibchenweise aufgestöbert.

Und ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich die Szenen sehe - so wie früher.

Nein, nicht weil es um die Zerstörung der Welt geht - hier gehts auch um die Schönheit der Welt.
Alles perfekt fotografiert, durch Zeitlupe oder Zeitraffer noch überzeichnet.
Mit wunderbarer Musik.


Und plötzlich ist 2008 wieder 1982. Und geändert hat sich eigentlich nicht viel. Nur bei mir. Und überall. Aber trotzdem ist alles gleich: Die Schönheit der Welt, die Zerstörung der Welt. Und die Musik ist wunderbar.




02. 09. 2008

Reim dich oder ich fress dich -


das könnte möglicherweise das Motto von "Söhne Mannheims" gewesen sein:



"Das hat die Welt noch nicht gesehn".


Da hat, vermute ich stark, der Songschreiber heftig mit dem Reimgenerator gearbeitet, ansonsten kann ich nicht so recht nachvollziehen, wie dieser Text zustande gekommen sein könnte rolleyes

Leider hat dieser Song etwas Ohrwurmartiges, so dass mein Hirn in letzter Zeit nach der Darbietung nichts anderes zu tun hatte, als ihn innerlich abzuspielen. Ich muss etwas anderes nachlegen - aber was?
Früher hat mir Wums Gesang geholfen - das war übrigens meine erste Schallplatte.
Den probier ich jetzt aus.

Und schon jetzt (Wum singt und gitarrt bei mir im Hintergrund) spüre ich die beruhigende und zugleich belebende Wirkung. Danke, Wum.

(Und darauf reimt sich "Gammlertum", entnehme ich dem o.a. Reimgenerator. Und diesem werde ich mich sogleich hingeben. Mit Ruhe in dem Bereich des Hirns, der für Ohrwürmer reserviert ist.)




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