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17. 12. 2008

Konsum im Kreislauf


Und alles dreht sich ...

"Konsumkreislauf": oft gehört, aber was bedeutet dieser Begriff eigentlich?
Und welche Folgen erwachsen für uns daraus - ökologisch und sozial?

"The Story of Stuff" heißt der Videofilm, in dem die amerikanische Aktivistin und Moderatorin Annie Leonard den kompletten Konsumkreislauf und die damit verbundenen sozialen und ökologischen Folgen erklärt.

Auf Utopia, dem Internetportal für strategischen Konsum, ist das rund 20minütige Video in der deutschen Fassung zu sehen.
Ein Redakteur schreibt darüber:
"Jedes Produkt hat seine eigene Geschichte. Und diese Geschichte ist oftmals viel länger als wir auf den ersten Blick erkennen können. Sie beginnt beim Anbau der Rohstoffe, geht über die Herstellung, den Vertrieb und unseren eigenen Konsum, und endet noch lange nicht im heimischen Mülleimer.
Der wahre Preis unserer Produkte steht schließlich nicht auf dem Preisschild der Verpackung."





17. 10. 2008

Krise = Chance


image

Dieses zierliche chinesische Schriftzeichen bedeutet sowohl "Krise" als auch "Chance".
Um (sein eigenes) Schicksal in einem anderen Licht zu sehen, finde ich diese Doppelbedeutung sehr interessant.

Die Europapolitik könnte sich diese Lettern mittlerweile auf ihre Fahnen schreiben - so höre und lese ich, dass die EU-Klimaschutzpläne wegen einiger EU-Länder derzeit gewaltig ins Wanken geraten.
So wollen Italien sowie die osteuropäischen Länder keine Klimapolitik mittragen, die tödlich für deren Wirtschaftspolitik ist.
Warum "tödlich?
Industrie und Energieversorger müssen sich Klimaschutz etwas kosten lassen. Und da kommt die Finanzkrise gerade recht.
Des einen Krise, des anderen Chance eben.

Ja, die Politik ...
Was da gerade bei uns in Bayern läuft, u.a. wird der Nichtraucherschutz wieder ins Lächerliche gezogen, finde ich empörend und peinlich.
Das Verhalten unserer Politiker ist für mich alles andere als "krisensicher".

Wo da für uns die Chance liegt, wird sich hoffentlich bald zeigen.


Von Gabriele Fischer am 17.10 um 09:41
bunt gemischtGesundheitUmwelt-Schutz • (0) KommentarePermalink

06. 09. 2008

Koyaanisqatsi


1982 hatte ich ihn im Kino gesehen: Koyaanisqatsi.



Und später dann hatte ich den Film dann mal auf Video aufgenommen, als er im Fernsehen gelaufen ist: In übler Bildqualität, aber angesehen habe ich ihn mir trotzdem bestimmt zehn Mal.

Vorher ist mir ein "Liedfetzen" aus dem Film in den Sinn gekommen, und bei YouTube habe ich ihn dann scheibchenweise aufgestöbert.

Und ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich die Szenen sehe - so wie früher.

Nein, nicht weil es um die Zerstörung der Welt geht - hier gehts auch um die Schönheit der Welt.
Alles perfekt fotografiert, durch Zeitlupe oder Zeitraffer noch überzeichnet.
Mit wunderbarer Musik.


Und plötzlich ist 2008 wieder 1982. Und geändert hat sich eigentlich nicht viel. Nur bei mir. Und überall. Aber trotzdem ist alles gleich: Die Schönheit der Welt, die Zerstörung der Welt. Und die Musik ist wunderbar.




19. 08. 2008

365 Liter Wasser,


so lese ich gerade in der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen, sind nötig, damit ich morgens mit Hilfe eines kleinen Frühstücks in den Tag starten kann.
Und da ist das Zähneputzen noch nicht einmal mitgerechnet.

Angeblich verbrauche ich indirekt pro Tag rund 4000 Liter Wasser - und das, wo Wasser so knapp ist big surprise .

Nicht zu vergessen der CO2-Rucksack, den ich meiner Umwelt aufbürde, weil ich mir erdreiste, Bananen zu kaufen und erst recht zu essen - aber keine Angst, ich esse höchstens eine Banane pro Tag und kaufe ansonsten Obst und Gemüse aus der näheren Umgebung (und Äpfel, Zwetschgen und Birnen liefern mir unsere Obstbäume, die wir nicht mal gießen müssen.)

Und der Müll, den ich dadurch verursache - oh Schreck, ich glaube, es wäre besser, wenn ich nie das Licht der Welt erblickt hätte ... red face

Was tun?
Mich schrecklich schuldig fühlen, weil wegen meiner Bedürfnisse die Umwelt komplett draufgeht?
Am besten ins Gras beißen, weil das nämlich vor und hinter dem Haus einfach vor sich hin wächst, ohne dass ich es gießen muss? Nein, lieber doch nicht - das mähe ich nämlich. Und verbrauche Energie ...


Nein, da halte ich es lieber mit Professor Michael Braungart, der die Menschheit als "gut" ansieht anstelle von "weniger schlecht" - der sich und uns nicht als Schädling sehen will, sondern als Nützling, indem er alles, was wir alle konsumieren, in zwei Kreisläufen der Wiederverwertung zuführt.



Und selbstverständlich werde ich mir auch morgen wieder ein kleines Frühstück zuführen.
Wohl bekomm's (mir - und auch Ihnen!).

Von Gabriele Fischer am 19.08 um 14:11
bunt gemischtFundstückeUmwelt-Schutz • (0) KommentarePermalink

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