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kleine Sprachbetrachtung

31. 01. 2009

Wiederbelebt , das widerliche Wort!


Was habe ich mich damals ins Zeug gelegt, es auf den lingualen Komposthaufen zu befördern ...

Komposthaufen sind jedoch geduldig, musste ich feststellen - und vermutlich hatte dieses UnWort Samenstände gebildet, die ich bzw. wir alle übersehen hatten, und die jetzt fröhlich zu neuem Leben erwacht sind:

Das FRÄULEIN ist zurück.

Ein Wort, das mehr ist als ein Wort: Eine Geschlechtsbezeichnung.
Bezeichnet wurden damit junge Frauen, die von der Männerwelt noch nicht in den (un)sicheren Hafen der Ehe geleitet worden waren.
Eine Geschlechtsbezeichnung der geschlechtslosen Art - "das Fräulein" ist "ein Es". Einfach sächlich .
Noch besser die mundartliche Verwandlung, die es durchlaufen durfte:

12. 11. 2008

Das Kind beim Namen nennen


Ein alter Witz fragt nach, warum so viele Frauen "Gabriele" heißen. Um sofort danach die Antwort zu liefern: "Weil ihre Mütter nicht wissen, ob das Kind vom Gasmann, Briefträger oder Elektriker ist."

Dank der Familienähnlichkeit bin ich mir allerdings sicher, dass meine Mutter meinen Vornamen aufgrund seines schönen Klangs gewählt hatte (angeblich habe ich jedoch als Kind und erst recht als Heranwachsende keine ebenso entzückende Tonfarbe erzeugt, aber das sehe ich als persönlichkeitsbildend für meine Mutter an cheese ).

Der witz-igen Regel zufolge müsste ich dann vielleicht "Thea" heißen. Obwohl: Hatte mein Vater den fischerschen Lebensunterhalt damals schon als Technischer Angestellter verdient, oder habe ich noch während seiner Feinmechaniker-Zeit das Licht der Welt erblickt? Da wäre dann Grübeln bei der Namensfindung angezeigt gewesen: Fechi? Finche? Fanike?

Heutzutage ist es, dank der fremdländisch klingenden Berufsbezeichnung der Väter, doch etwas leichter, zu einem gehaltvoll klingenden Namen für die süße Kleine zu kommen wie Keadre, Djuja, Nehez, Cloteal, Jarnee, Keyondrea oder gar Amigone.
"Amigone" - da sehe ich förmlich einen Systemadministrator vor mir, wie er sich überlegt, seinem Arbeitgeber den Rücken zu kehren.
Der Vater von "Keyondrea" als Inhaber eines Schlüsseldienstes bezieht freundlicherweise die Mutter bei der Namensgebung ein.
Die Toilettenfrau allerdings überlegt immer noch, ob sich die Gene von Torben, Ernst oder Albert in ihrem zauberhaften Geschöpf befinden.

Wieviel einfacher ist es da doch, wenn frau einem Sohn das Leben schenkt - egal, ob der Vater bekannt oder einfach ein schöner Fremdling ist.
In diesen Fällen empfiehlt sich Erich: Er und ich LOL


02. 09. 2008

Reim dich oder ich fress dich -


das könnte möglicherweise das Motto von "Söhne Mannheims" gewesen sein:



"Das hat die Welt noch nicht gesehn".


Da hat, vermute ich stark, der Songschreiber heftig mit dem Reimgenerator gearbeitet, ansonsten kann ich nicht so recht nachvollziehen, wie dieser Text zustande gekommen sein könnte rolleyes

Leider hat dieser Song etwas Ohrwurmartiges, so dass mein Hirn in letzter Zeit nach der Darbietung nichts anderes zu tun hatte, als ihn innerlich abzuspielen. Ich muss etwas anderes nachlegen - aber was?
Früher hat mir Wums Gesang geholfen - das war übrigens meine erste Schallplatte.
Den probier ich jetzt aus.

Und schon jetzt (Wum singt und gitarrt bei mir im Hintergrund) spüre ich die beruhigende und zugleich belebende Wirkung. Danke, Wum.

(Und darauf reimt sich "Gammlertum", entnehme ich dem o.a. Reimgenerator. Und diesem werde ich mich sogleich hingeben. Mit Ruhe in dem Bereich des Hirns, der für Ohrwürmer reserviert ist.)




11. 08. 2008

Alles nur eine Sache des Typs


In regelmäßigen Abständen stellt sich mir die Frage, wer bzw. was ich überhaupt bin.
Diese Frage soll mir dann ein Psychotest beantworten.
Und das möglichst online.


Heute lasse ich mich von Brigitte analysieren:
"Bin ich zu nett?" will ich von Brigitte, bzw. will ich von mir wissen.
Aber es wird schwierig. Denn gleich bei der ersten Frage sprenge ich den Testrahmen:


27. 07. 2008

Mutterns Wühlscheibe:


image

Und das sind die lieben Kleinen:

image
(Ich bin übrigens diejenige HINTER der Kamera wink )

26. 06. 2008

“Außenrist”, “köpfen”, “schlenzen”


Diese drei Wörter haben mich gestern Abend gewaltig aus der Fassung gebracht.
Bevor ich sie zerrede, zitiere ich einfach:


18. 06. 2008

nachgerade


Welch wundervolles Wort! Und noch dazu in folgendem Zusammenhang:

"Als er sah, dass der Schlüssel steckte - vielleicht eine notwendige Sicherheitsvorkehrung -, trug er die weinende Frau nachgerade durchs Zimmer und schloss die Tür ab.

(Aus dem Buch: "Im Saal der Mörder" von P. D. James, auf dem deutschen Markt seit 2004)

Nachgerade - hmmmm ...

Mal sehen, was google dazu hergibt:


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